Die Attrakivität von Innenstädten lässt sich durch zwei Kennzahlen beschreiben: Aufenthaltsdauer und Frequenz. Experten sind sich einig, dass hierfür der stationäre Einzelhandel einen Erlebnisraum schaffen muss, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu erlangen. Und es gilt Zutrittsbarrieren zur Innenstadt abzubauen. Hierzu gehört u.a. auch das Thema Parken.

Über 70 Einzelhändler, interesssierte Bürger und Vertreter unterschiedlicher Institutionen folgten der Einladung des Fraunhofer IOSB-INA zum Auftakt des nächsten Beteiligungsprozesses von Lemgo Digital im Handlungsfeld Einzelhandel.

Nach dem Impulsworkshop im September erarbeiteten nun 25 engagierte Einzelhändler und Bürger bis in den späten Abend Projektideen für den "Erlebnisraum Innenstadt".

  

Die Projektpaten im Handlungsfeld Einzelhandel trafen sich jetzt im Fraunhofer-Projektbüro, um die Workshop-Ideen zu konkretisieren.

 

 

Um digitale Dienste in der Innenstadt niederschwellig nutzen zu können, ist eine gut ausgebaute offene Netzinfrastruktur erforderlich. Auf der Grundlage der Freifunk-Initiative wurde das in der Lemgoer Innensstadt umgesetzt.

 

Passantenfrequenzzählungen liefern wichtige Daten für Standortanfragen sowie für die Beurteilung von Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozessen und sind so etwas wie der Pulsschlag einer Innenstadt. Auch die Umsätze in Einkaufsstraßen sind eng mit der Frequenz vor den Schaufenstern verknüpft.

In der Diskussion mit Städten und Gemeinden zur Digitalisierung ist das Thema Parken ein zentrales Infrastruktur-Element, wie beispielsweise dem Zugang zum Einzelhandel in der Innenstadt. Im Bereich ÖPNV ist der Parksuchverkehr ein großes Hemmnisse für Pünktlichkeit und beeinflusst den Verkehrsfluss und damit die Umweltbelastung. Darüber hinaus klagen viele Besucher der Innenstädte über Frustration bei der Parkplatzsuche.

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