Berlin, 19. März 2019 - Digitale Behörden, intelligente Netze und smarte Services: In Deutschland machen sich immer mehr Kommunen auf den Weg in die digitale Welt. 50 Städte haben bereits Smart-City-Initiativen gestartet. Das ist das Ergebnis des Smart-City-Atlas, den der Digitalverband Bitkom in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering (IESE) und 13 weiteren Partnern erstellt hat. „In digitalen Städten wird Urbanität neu definiert“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wir haben die deutsche Smart-City-Landschaft vermessen und nach thematischen Schwerpunkten gegliedert. Mit dem Smart-City-Atlas legen wir erstmals eine umfassende qualitative Analyse der Digitalisierung deutscher Städte vor.“ Voraussetzung für die Aufnahme in den Altas war, dass in der Kommune eine integrierte Digitalstrategie entwickelt, eine ressortübergreifende Organisationseinheit geschaffen oder ein lokales Partnernetzwerk für die Digitalisierung etabliert wurde.

Foto des ersten digitalen Stammtischs in Lemgo

Einzelhandel und Gastronomie - jeder Betrieb ist einzigartig: Einzigartige Prozesse, Kunden und Sortimente. Hier bietet der digitale Stammtisch Unterstützung, das hat Sebastian Burchard (Motorrad Burchard GmbH) den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Auftaktveranstaltung der neuen Reihe gezeigt.

Graphic Recording zum Digital Lotsen in Lemgo

Nach den ersten beiden Workshops zum Thema "Erlebnisraum Innenstadt" im Oktober und November letzten Jahres haben Projektpaten, Lemgo Marketing und das Team von Lemgo Digital intensiv, aber nicht unbedingt für jeden sichtbar, aus vier Handlungsfeldern neue Ideen entwickelt: eine Lippe-App, ein Stadtinformationssystem, Schließfächer für Kunden und einen „digitalen Stammtisch“. Was das alles bringen soll? „Wir arbeiten für unsere Zukunft“, sagt Britta Stricker zum Engagement der Paten in einem Interview. Und die digitale Zukunft wird kommen – mit Lemgo Digital werden Händler und Gastronomen diese aktiv mitgestalten.

Alltagsgegenstände einfach mit dem Internet verbinden, das kann LoRaWAN (Abkürzung für Long range wide area network). Die Funktechnologie ist in der Lage hohe Übertragungsdistanzen zu überwinden und benötigt für kleine Datenmengen nur geringe Energie, weshalb sich LoRaWAN für die Vernetzung von weit verteilten Sensoren eignet. In Lemgo wurde nun begonnen ein umfassendes LoRaWAN Netzwerk aufzubauen, mit dem ein Großteil des Stadtgebietes abgedeckt werden kann. Eine eigens gegründete „The Things Network Community“ ermöglicht es allen Interessierten daran mitzuwirken und sogar eigene IoT-Knoten in dieses Netzwerk einzubinden. Was ist LoRaWAN und welche Vorteile bietet eine solche Vernetzung?

Fraunhofer in Lemgo baut sein Seminarportfolio im Bereich Digitalisierung derzeit aus. Der erste Termin im Jahr 2019 des etablierten IoT-Basisseminar hat am 31. Januar wieder für Begeisterung bei den Teilnehmern gesorgt. 

Kontakt

«Lemgo Digital»
c/o Fraunhofer IOSB-INA
Mittelstraße 62 | 32657 Lemgo (Projektbüro)
Telefon: +49 5261 777 31 27
Email: office@lemgo-digital.de

Anreise

Top